Samstag, 20. November 2010

Wettanbieter in Innsbruck als Großwäscherei der Mafia?

Einer der größten Steuerzahler Tirols soll mit seinen 1500 Wettannahmestellen in Italien Geldwäsche für die Mafia betreiben. Dies wird von der Firma bestritten.

Dass ein Bruder einer der "Wettpartner" in Italien sei zwar Mafiamitglied, dies sei jedoch kein Hinweis. Ich lasse das mal so stehen.

Wer die lokalen Strukturen in Süd-Italien kennt, weiß, dass Aktivitäten im Bereich Glücksspiel sicherlich nicht ohne Aufmerksamkeit der Mafia vonstattengehen können.

Freitag, 19. November 2010

Wo investierte der Casalesi-Clan?

die Stuttgarter Zeitung hat einige Details zu dem Clan aus Casal del Principe parat. Nobeldisko in Rom, "Landschaftsbau", Bawirtschaft, Casinos und Tourismus. Der Clan soll sogareine Radarstatin der Nato gebaut haben. Auch von Windkraftanlagen auf Sardinien wurde in diesem Blog bereits berichtet (Hierfür musste damals ein Berlusconi-Staatssekretär zurücktreten: Nicola Cosentino)

Aus Forgiones verbotenem Buch weiß man außerdem, dass der Clan in Frankfurt am Main aktiv ist.

Portrait: Casalesi-Boss Iovine genannt "der Manager"

Die taz bringt einen Beitrag zu Antonio Iovine, dem Boss des mächtigen Camorra-Clans aus Casal del Principe. Er wohnte ganz in der Nähe der örtlichen Carabinieri. Michele Zagaria, einer der letzten bekannten großen Anführer des Casalesi-Clans, ist weiterhin nicht gefasst.

Donnerstag, 18. November 2010

Die organisierte Kriminalität in Österreich

Ein interessanter Artikel, der sich mit Österreich beschäftigt. Da wird das Vorgehen von Innenminister Ernst Strasser als „neoliberalen Ansatz“ benannt und mit "Laissez-Faire" umschrieben - brauchbare Begriffe für die aktuelle Verbrechensbekämpfung im wirtschaftsnahen Bereich.

Mafia-Opfer will seine Organe verkaufen.

Es sei die letzte Lösung, seine Familie zu ernähren, da er keine Aufträge in der Region um Agrigent im Süden Siziliens bekomme. Er ist Mitbegründer von Libera Terra und hatte Erpresser konsequent bei der Polizei angezeigt. Nun meidet in ausgerechnet die öffentlich Hand. Ein Zufall? Der Clan von Agrigent gilt als einer der brutalsten der Cosa Nostra. Dass es noch Organe zu verkaufen gibt, muss hier als Erfolg gewertet werden.